Trotz anfänglicher Bedenken haben sich die Grasqualität und die Bodenbeschaffenheit nach den jüngsten Schneefällen besser gehalten als erwartet, insbesondere in den südlichen Gebieten.
Die anhaltend nasse Wettervorhersage könnte die Bodenverhältnisse jedoch noch beeinträchtigen. Der allgemeine Zustand der Kühe ist weiterhin gut, obwohl einige Herden mit Frühjahrskalbung mit leichteren Kühen als optimal in die Kalbung gehen. Es wird weiterhin über Futtermittelknappheit berichtet, weshalb viele Landwirte sich darauf konzentrieren, Futter für trockenstehende Kühe und Kühe in der frühen Laktation zu beschaffen. Derweil bleibt der sinkende Milchpreis ein dominierendes Gesprächsthema in der gesamten Branche.
- Ziel ist es, Weidereste von etwa 1,500 kg Trockenmasse auf dem Weidegang zu erhalten. wird dazu beitragen, die Qualität des Grases zu schützen und die Milchproduktion von Weideland zu unterstützen, während gleichzeitig die Abhängigkeit von Kraftfutter verringert wird.
- Wo höhere Weidebestände über den Winter erhalten geblieben sindEin früherer Weidegang sollte in Betracht gezogen werden. Das frühe Beweiden dieser Weideflächen – trotz möglicherweise langsamerem Nachwachsen – trägt dazu bei, den Bewuchs wiederherzustellen und sicherzustellen, dass er rechtzeitig zur zweiten Beweidungsrotation die angestrebte Beweidungshöhe erreicht.
- Überprüfen Sie die Körperkonditionsbewertungen von im Frühjahr kalbenden Kühen.insbesondere dort, wo leichtere Kühe kurz vor dem Kalben stehen.
- Da die Lagerbestände an Nahrungsergänzungsmitteln knapp sind und die Milchpreise unter Druck stehenLandwirte sollten überlegen, welche Notfallpläne sie haben, falls es zu einem weiteren trockenen Sommer oder einer schlechten Silageernte kommt.
- Zur Vorbereitung auf einen niedrigeren Milchpreis sollten folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
o Überprüfung des Viehbestands und des Umfangs, in dem die Kühe durch zugekauftes Futter unterstützt werden.
o Beurteilung der Kuhleistung, einschließlich der Frage, ob Kühe mit geringerer Milchleistung ihre Kosten decken.
o Erstellung detaillierter Budgets und Cashflow-Prognosen, um potenzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen.
o Kontaktaufnahme mit Lieferanten, um Möglichkeiten zur Zahlungsverteilung zu erörtern.
o Preise vergleichen, um die günstigsten Inputpreise zu erzielen.
o Sich darauf zu konzentrieren, nur die benötigte Grasmenge anzubauen, da die zusätzliche Düngung zur Erzeugung von überschüssigem Gras für Silage unnötige Kosten verursachen kann, wenn diese Silage letztendlich nicht benötigt wird.



