Weidemanagement und Finanzplanung – ein Update: Weide- und Herdenmanagement sowie Finanzplanung

Mit dem Übergang der Jahreszeiten und den sich ändernden Wetterbedingungen stehen Landwirte in der Region vor einer Mischung aus starkem Weidewachstum, Herausforderungen hinsichtlich des Herdenzustands und zunehmendem finanziellen Druck. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte für die kommenden Wochen.

Weidebedingungen – Starkes Herbstwachstum, aber neue Risiken

Hohe durchschnittliche Bedeckungsflächen verlängern die Weidefläche
Das überdurchschnittliche Herbstwachstum hat zu einer höheren Weidebedeckung als üblich geführt, was auf vielen Höfen längere Weideperioden ermöglicht.

Dürre bietet unerwartete Vorteile
Während Dürreperioden normalerweise Herausforderungen mit sich bringen, haben Landwirte auf schwereren Böden einen unerwarteten Vorteil erfahren: Sie konnten aufgrund der trockeneren Bodenverhältnisse bis zu vier zusätzliche Wochen Weidezeit gewinnen.

Erste Frostschäden werden sichtbar
Die jüngsten Fröste haben die höheren Weideflächen teilweise geschwächt. Landwirten wird empfohlen, diese Weideflächen genau zu beobachten, da frostbedingte Wachstumsstörungen die Futterverfügbarkeit im späteren Verlauf der Saison beeinträchtigen können.

Körperkondition und Herdenmanagement – ​​Wichtige Entscheidungen stehen bevor

Körperzustand in Herbstherden überwachen
Herden mit Herbstkalbungen, die sich in der mittleren Laktationsphase befinden, sollten engmaschig überwacht werden, um sicherzustellen, dass die Kühe über den Winter einen optimalen Körperzustand beibehalten.

Trockenstellen von spätkalbenden Frühjahrskühen
Spätkalbende Kühe im Frühjahr sollten umgehend trockengestellt werden, um ihren Ernährungszustand zu erhalten und einen starken Start in die nächste Laktation zu gewährleisten.

Überprüfung der Frühkalbeleistung
Für Herbstkalberinnen, die jetzt das Ende ihrer ersten drei Laktationswochen erreichen:
– Beurteilen Sie die Einreichungsrate innerhalb von 3 Wochen um die Zuchtleistung zu beurteilen.
- Schiene Ausfallquoten in den Wochen 4–6, um den Erfolg der Empfängnis zu überwachen.

Finanz- und Budgetplanung – Auf Volatilität vorbereiten

Milchpreisaussichten bleiben ungewiss
Angesichts der aktuell sinkenden Milchpreise werden die Landwirte dazu angehalten, ihre Budgets auf mögliche weitere Preissenkungen hin zu überprüfen.

Inputkosten prüfen
Nehmen Sie sich Zeit, die aktuellen Inputfaktoren zu analysieren und zu ermitteln, ob kostengünstigere Alternativen die Leistung aufrechterhalten und gleichzeitig den finanziellen Druck verringern könnten.

Priorisieren Sie die notwendigen Ausgaben
Prüfen Sie alle Betriebskosten und ermitteln Sie, welche Kosten wirklich notwendig sind, wobei der Schwerpunkt auf der Reduzierung vermeidbarer Ausgaben liegt.

Futterversorgung und Wachstumsüberwachung – Bleiben Sie proaktiv

Futterversorgung weiterhin knapp
Trotz einer gewissen Erholung des Weidegraswachstums bleibt die Futterversorgung auf vielen Betrieben eingeschränkt. Eine fortlaufende Bewertung der Futtervorräte ist daher unerlässlich.

Wachstumsraten überwachen
Behalten Sie Folgendes im Auge:
– Wachstumsraten der Färsen
– Durchschnittliches Gewicht einer ausgewachsenen Kuh
Diese Kennzahlen spielen eine entscheidende Rolle für die Produktivität der Herde und die Gesamtleistung des landwirtschaftlichen Betriebs.

Wiegepläne erstellen
Um genaue Daten zu gewährleisten:
– Wiegen Herbstkalbende Kühe im Februar
– Wiegen Kühe, die im Frühjahr kalben (Juni/Juli)

Durch die Überwachung der Herdenleistung, die sorgfältige Überprüfung der Budgets und die frühzeitige Planung des Futterbedarfs sind die Betriebe besser gerüstet, um die kommenden Monate zu bewältigen.
Rufen Sie noch heute Ihren Berater von Pasture to Profit an. Für fachkundige Beratung, die auf Ihren landwirtschaftlichen Betrieb zugeschnitten ist.
von Justine Smith
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