Auf der Walford College Farm geben die Kühe derzeit 16 Liter Milch pro Tag mit 5.5 % Fett und 4.5 % Eiweiß. Zur Vorbereitung auf das Trockenstellen werden sie nun einmal täglich gemolken. Dies verringert die Arbeitsbelastung und reduziert den Milchfluss auf natürliche Weise. Diese Leistung wird durch Gras und weniger als 1 kg Kraftfutter pro Kuh erzielt, was sich positiv auf die Kostenkontrolle auswirkt.
Der erste Schnitt Silage liegt im Silo – rund 500 bis 600 Tonnen hochwertiges Futter. Eine wichtige Änderung in diesem Jahr war das Zetten innerhalb von 10 Minuten nach dem Mähen, um die Futterqualität zu verbessern.
Die abschließende Trächtigkeitskontrolle ergab, dass 91 % der Milchkühe im Herbst trächtig waren. Dank der hohen Empfängnisraten in der sechsten Woche konnten innerhalb dieses Zeitraums zusätzlich 7 % der Kühe trächtig werden. Dies bietet die Möglichkeit, die Zuchtstrategie zu überprüfen und zu verfeinern.
Leider ergaben die jüngsten Tuberkulosetests einige positive Ergebnisse. Dies war neben der Kontrolle von Paratuberkulose das Hauptthema bei unserem letzten Treffen mit Nathan von Shropshire Farm Vets. Ein Plan zur Unterbrechung des Paratuberkulose-Kreislaufs ist nun in Kraft. Positiv getestete Kühe werden an Mastbullen gegeben, zusammen mit Kühen, die zuvor als gefährdet eingestuft wurden, deren Blutzuckerwert nun unter 30 liegt. Färsen und Kühe von positiven Muttertieren werden ebenfalls zur Mast gekreuzt, um das Risiko zu verringern.
Blick in die Zukunft
Zum Abschluss der Melksaison bewerten wir die Leistung der Kühe, um die Auswirkungen dieser Ausschlüsse auf Zuchtentscheidungen und die Herdenentwicklung zu beurteilen. Bei Bedarf passen wir den Johne's-Kontrollplan an, um sicherzustellen, dass unsere besten Kühe auch künftig zum Nachkommen beitragen.



