Aktuelle Situation
Die Kühe produzieren derzeit 23.5 Liter pro Tag mit 4.80 % Fett und 3.65 % Eiweiß, basierend auf einer Ernährung aus 14 kg Trockenmasse Weidegras und 4.5 kg Kraftfutter. Der verzögerte Weidegang in diesem Jahr führte zu einem höheren Kraftfutteranteil, der nun jedoch stetig sinkt.
Nach der späten Weideeinbringung liegt die durchschnittliche Weidefläche der Betriebe bei 2,435 kg Trockenmasse. Der tägliche Bedarf liegt bei 52.4 kg Trockenmasse, während das Wachstum 46.7 kg Trockenmasse beträgt. Angesichts des nun anziehenden Wachstums erwarten wir, dass die durchschnittliche Weidefläche trotz Weidedruck stabil bleibt.
Die Trächtigkeitsrate nach sechs Wochen stieg auf 6 %, ein Plus von 84.5 % gegenüber dem Vorjahr. Nach acht Wochen waren 1 % der Herde trächtig. Nach der Tuberkulose-Untersuchung wurden sechs Reaktanten festgestellt – fünf davon trächtig – und weitere vier Kühe (8 % der Herde) hatten eine Fehlgeburt.
Der abschließende Trächtigkeitstest zeigt, dass 90 % der Kühe trächtig sind und 100 % der Erstkalber erfolgreich gedeckt wurden. Auch die Färsen zeigten eine gute Leistung mit einer Trächtigkeitsrate von 95 %. Insgesamt brachen sechs Tiere (Kühe und Färsen) ihre Trächtigkeit nach einem positiven Test ab.
Im nächsten Monat werden wir den Körperzustand der gesamten Herde beurteilen, um die Trockenstellpläne zu steuern und die Gesundheit der Kühe in der nächsten Phase der Saison zu überwachen.
Wir haben die Kälber bereits auf die Weide gebracht. Die Färsen folgen, sobald der letzte Trächtigkeitstest abgeschlossen ist. Obwohl wir ursprünglich geplant hatten, die Färsen vom Melkstand fernzuhalten, werden sie aufgrund der aktuellen hohen Bedeckung der Farmen zur Kontrolle des Weidekeils eingesetzt.
Empfehlungen
- Um die Nachfrage zu steigern, setzen Sie Färsen kurzfristig auf der Melkplattform ein. Kombinieren Sie dies mit einer Mischung aus Langzeit- und Kurzzeitsilage, um die durchschnittliche Deckung wieder auf das Zielniveau zu bringen und den Weidekeil zu erhalten.
- Verschieben Sie die nächste Stickstoffdüngung auf Weiden bis zur Mitte der nächsten Fruchtfolge. Fahren Sie auf Silageflächen wie geplant mit der Stickstoffdüngung fort.
- Vermeiden Sie es, nur geringfügige Verbesserungen bei der Trächtigkeitsrate nach sechs Wochen anzustreben. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, den genetischen Wert der Nachkommen durch eine bessere Kuhauswahl und gezielte Paarungen zu verbessern.
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